Initiiert von der bosnischen Agentur
für Geschlechtergleichberechtigung, dem Staatsministerium für
Menschenrechte und Flüchtlinge, mit Unterstützung der EU und des Europarates
wurde in Sarajevo am 12. Oktober das erste Aktionsprogramm zur Förderung der
Menschenrechte und Grundfreiheiten 2021 – 2024 präsentiert, das LGBTQI-Personen
nicht nur mehr Freiheiten und Rechte einräumen wird, sondern auch die in der
Gesellschaft bestehenden Vorurteile abbauen soll. In der Staatsverfassung
werden die sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechtsmerkmale
in Bezug auf das Diskriminierungsverbot nicht besonders
berücksichtigt. Die Regierung richte sich nach der Europäischen
Charta zum Schutz der Menschenrechte, woraus auch die zukünftige Entwicklung
von Gesetzen und Praktiken abgeleitet werde.